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20. September 2018

Förderung Betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen: Interview mit Sabine Winterstein

Im Interview erläutert die Fachreferentin Betriebliches Gesundheitsmanagement der DAK Hamburg, wie die Krankenkassen Unternehmen bei betriebsinterner Gesundheitsförderung unterstützen.

Welche Präventionsangebote in Unternehmen werden von den gesetzlichen Krankenkassen
gefördert?

Die gesetzlichen Krankenkassen fördern Unterstützungsangebote aus den Bereichen Stressbewältigung, Bewegung, Ernährung, Suchtprävention und Verhältnisprävention (Analysen und Führung). Dabei geht es darum, den Mitarbeitern aktiven Zugang zu den jeweiligen Handlungsfeldern zu ermöglichen. Die Angebote sind sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe.

In welcher Höhe finanzieren die Krankenkassen Angebote?
Jede Kasse hat eigene Dienstleister für verschiedene Unterstützungsangebote. Nutzen Unternehmen diese Dienstleister, sind die Angebote für die Unternehmen in der Regel kostenlos. Wenn sie eigene Dienstleister nehmen wollen, müssen sie einen Zuschuss beantragen.

Wie funktioniert die Finanzierung bzw. Kostenerstattung der Angebote?
Wir empfehlen immer, auf jene Kasse zuzugehen, die die meisten Versicherten im Unternehmen hat, und dort nach Dienstleistern für das avisierte Angebot zu fragen. Diese Kasse stellt dann die Maßnahmen für alle Beschäftigten zur Verfügung und übernimmt die Kosten. Wir von der DAK Gesundheit unterstützen hier gerne.

Wie gehen Unternehmen vor, die Unterstützung anbieten möchten?
Unternehmen, die planen, ein Angebot aus dem Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung anzubieten, können über www.bgf-koordinierungsstelle.de ihren Bedarf anmelden. Sie finden aber auf der Website auch alle Krankenkassen und können direkt Kontakt mit der gewünschten Kasse aufnehmen.

Wie wichtig ist betriebliche Gesundheitsförderung bei der DAK?
Das Thema ist uns ein besonderes Anliegen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützen wir das Unternehmen. Wir bieten dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Erlernt ein Mitarbeiter etwa autogenes Training als Maßnahme zur Stressbewältigung innerhalb des BGF, findet aber in seiner Arbeitsumgebung keinen Raum, wo er dieses anwenden kann, bzw. keine Akzeptanz bei der Führungskraft, sensibilisieren wir im Rahmen der Verhältnisprävention das Unternehmen dafür. Sodass die Maßnahme dann auch angewendet werden und ihre Wirkung entfalten kann.



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