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Ernährung

15. Dezember 2017

Gesund in der Adventszeit: Walnüsse senken Cholesterin

Walnüsse senken den Cholesterinspiegel

Rund um Weihnachten ist die ideale Zeit, seinen hohen Cholesterinspiegel zu senken. Jetzt werden viele Nüsse und Plätzchen gegessen. Laut einer Studie verbessert der regelmäßige Verzehr von Walnüssen den Cholesterinspiegel. Ein guter Grund, sich Walnüsse und Walnussplätzchen schmecken zu lassen. 

Walnüsse haben einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel. Unabhängig davon, ob die Patienten anstelle der Walnüsse Fette oder Kohlenhydrate weglassen oder wann und in welcher Kombination - ob als Snack oder zu den Mahlzeiten - die Walnüsse verzehrt werden. Eine Handvoll Walnüsse pro Tag senkt den Cholesterinspiegel um ca. 5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Klinikums der Universität München.

Walnüsse sind die Früchte des Walnussbaums. Er ist einer der ältesten Bäume, die der Menschheit bekannt sind und wird 150 bis 160 Jahre alt. Ursprünglich kommt er aus Persien über Asien und Griechenland nach Mitteleuropa und später Amerika. Er bevorzugt ein gemäßigtes, mildes Klima. Der weltgrößte Exporteur von Walnüssen ist die USA.

Schon seit einigen Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass regelmäßiger Walnussverzehr zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins ("schlechtes" Cholesterin) führt. In einer Folgestudie haben Ernährungswissenschaftler nun untersucht, ob der positive Effekt davon abhängt, was die Patienten in der Ernährung weglassen, wenn sie Walnüsse konsumieren.

Der positive gesundheitliche Effekt wurde dabei erneut bestätigt. 200 Männer und Frauen haben für die Studie über acht Wochen täglich 43 Gramm Walnüsse gegessen. Davon sollten einige auf überwiegend Kohlenhydrate, einige auf Fette und einige auf beides verzichten. Um Vergleichswerte zu erzielen, durften die Probanden während einer gleich langen Periode gar keine Walnüsse essen.

Übrigens: Wer Plätzchen mit cholesterinsenkender Wirkung backen möchte, sollte darauf achten, dass die Walnüsse so naturbelassen wie möglich sind.



Ein Beitrag von Charlotte Bamberger, Andreas Rossmeier, Katharina Lechner, Liya Wu, Elisa Waldmann, Renée G. Stark, Julia Altenhofer, Kerstin Henze and Klaus G. Parhofer


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