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Bewegung

11. Mai 2018

Motivationstipps für Sporteinsteiger

Sportlich motiviert ins Frühjahr starten. - Bild: iStockphoto

Mit dem Frühlingsbeginn schwinden die Argumente gegen Sport an der frischen Luft. Doch aller Anfang ist schwer, mit Frühjahrsmüdigkeit umso schwerer. Diese Tricks helfen dabei, die Mattheit zu überwinden.

Werden die Tage wieder länger und das Wetter milder, macht Sport an der frischen Luft wieder richtig Spaß. So manch einen hält die bleierne Frühjahrsmüdigkeit dennoch auf dem Sofa. Jeder zweite Erwachsene ist davon betroffen. Schließlich ist der alljährliche Wechsel vom Winter- auf Sommerbetrieb für den menschlichen Organismus eine echte Anstrengung. Die Blutgefäße weiten sich bei Wärme, sodass der Blutdruck sinkt. Das hat wiederum Müdigkeit zur Folge. Doch Ausruhen gegen Wetterfühligkeit? Keine gute Idee.   

Frische Luft und Licht   

Da Frühjahrsmüdigkeit kein medizinisches Krankheitsbild, sondern eine Befindlichkeitsstörung ist, kann jeder mit einfachen Verhaltensänderungen etwas dagegen tun. Der Hormonhaushalt muss nach der vermehrten Melatonin- Ausschüttung im Winter und dem nun folgenden Serotonin im Frühling wieder ins Gleichgewicht kommen. Hierfür hilft es schon, täglich einen Spaziergang an der frischen Luft zu genießen. Das Gehirn braucht nämlich ausreichend Sauerstoff, um in Gang zu kommen, und man bereitet seinen Körper so mit leichter, aber regelmäßiger Bewegung auf aktiven Sport vor. Auch das Tageslicht ist als biologischer Wecker wichtig. Dennoch haben besonders wetterfühlige Menschen an Frühlingstagen, an denen die Temperaturen stark schwanken, häufig mit Kreislaufproblemen zu tun. Erträglicher wird es, wenn man den Tag mit wachmachenden Wechselduschen beginnt und tagsüber auch mal die Handgelenke und den Nacken kühlt.   

Mit Motivation dranbleiben   

Keine Sorge, Frühjahrsmüdigkeidauert je nach Anfälligkeit einige Tage bis zu maximal vier Wochen. Deshalb ist das Ziel, wieder Sport an der frischen Luft zu treiben, durchaus erreichbar. Dass man nicht sofort die Kraft für einen Marathon hat, ist verständlich. Zum Einstieg ist es wichtig, überhaupt erst mal in Bewegung zu kommen, um damit die Müdigkeit überwinden zu können.

Sobald der erste Schritt nach draußen ins Grüne geschafft ist, ist beständige Motivation das A und O, um dranzubleiben. Als Einsteiger ist es gut, klein anzufangen: Tägliches zehnminütiges Training mit langsamer Steigerung ist besser, als utopische Ziele zu verfolgen und dann frustriert aufzugeben. Setzt man sich feste Termine und trifft man idealerweise auch Verabredungen mit anderen Sportbegeisterten, haben Ausreden weniger Chancen. Wer sich die erbrachten Tagesleistungen notiert und regelmäßig vor Augen hält, bleibt ebenfalls an den guten Vorsätzen dran.

Leichte Ernährung

Der eigene Stoffwechsel freut sich nach der wärmenden, oft mächtigen Winterkost nun auf leichtere und vor allem frische Lebensmittel. Dazu gehören vitaminreiches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Ebenso wichtig ist es, ausreichend Wasser zu trinken. Starten Sie den Tag schon morgens mit einem Glas warmem Wasser mit Zitrone, so kommen Kreislauf und Verdauung optimal in Gang.

Wer aktiv gegen die jahreszeitbedingte Mattheit vorgeht, kann sich schon bald über mehr Energie und Motivation für Sport freuen und bereits fit und etnspannt dem Sommer entgegensehen.



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