Ganzheitliche Behandlung von Post-COVID-Patient:innen

Ganzheitliche Behandlung von Post-COVID-Patient:innen

Auch Wochen und Monate nach einer Infektion mit COVID-19, welche schon in der Akutphase zu einem Multisystemleiden führen und alle Organsysteme befallen kann, können betroffene Patient:innen unter den Folgen der Erkrankung leiden. So unterschiedlich dabei die Infektion selbst verlaufen kann, so vielfältig ist auch das Krankheitsbild des Post-COVID-Syndroms. Personen, die schwer an COVID-19 erkrankten, leiden dabei in der Regel häufiger an längerfristigen Symptomen als Personen, die zunächst einen milden Infektionsverlauf überstanden haben. Allerdings können auch diese langfristige gesundheitliche Folgeerkrankungen entwickeln.

Mögliche Post-COVID-Symptome

Die Liste möglicher Beschwerden ist, so weiß man zwischenzeitlich, lang und reicht von Geschmacks und Geruchsverlust, dauerhaften Vernarbungen an der Lunge mit konsekutiver Kurzatmigkeit beziehungsweise Atemnot sowie persistierendem (Reiz-) Husten, Schlafstörungen, Muskelschwäche, Kreislaufproblemen, Schwindelgefühlen, verminderter körperlichen Belastbarkeit und starker andauernder Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) bis hin zu gravierenden neurologischen Störungen wie Polyneuropathie sowie demenziellen Schäden mit Gedächtnislücken und massiven Konzentrationsproblemen. Auch wenn die Folgeschäden überwiegend im pneumologischen und neurologischen Bereich anzusiedeln sind, ist das Beschwerdebild sehr komplex. Dies definiert wiederum die vielfältigen Erfordernisse an eine zielgerichtete Behandlung.

Die bedarfsgerechte Versorgung von Patient:innen mit Folgeerkrankungen nach einer COVID-19-Infektion im Landkreis Biberach wird bereits seit Beginn der Pandemie durch Alwin Nuber, Chefarzt der pneumologischen Klinik, gewährleistet. Im Rahmen der ambulanten Sprechstunde der Pneumologischen MVZ-Praxis im Biberacher Sana Klinikum werden Patient:innen betreut, die eine akute und nachgewiesene Corona-Erkrankung überstanden haben, aber auch Wochen oder Monate danach noch nicht wieder vollständig genesen sind beziehungsweise sich nur sehr langsam erholen – ob nach einem milderen Krankheitsverlauf oder einem stationären Aufenthalt im Klinikum. Da eine Infektion mit COVID-19 in der Regel zunächst die Lunge angreift, wird in der pneumologischen Sprechstunde unter anderem die Lungenfunktion überprüft und bei Bedarf eine weiterführende radiologische Diagnostik der Lunge durchgeführt. Bei weiteren Auffälligkeiten in der Befundung können, dank der kurzen Wege im Biberacher Klinikneubau sowie der engen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachabteilungen, innerhalb kürzester Zeit weitere Spezialist:innen konsultiert werden. Dies ermöglicht es, die Betroffenen ganzheitlich und interdisziplinär zu beraten und individuell auf dem Weg zur vollständigen Genesung zu begleiten.

 

Ein Beitrag der Sana Kliniken Biberach, die Partnerkliniken von "Wir für Gesundheit" sind.

Eingestellt von anja